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Die Anlage Finkenburg befindet sich seit 1991 im Bau.
Mittelpunkt der Anlage ist die Stadt Finkenburg mit ihrem historischen Stadtkern. Rund um die Kirche erstreckt sich eine Fachwerkstadt. Auf dem Kirchplatz findet gerade der
Wochenmarkt statt. Teile der alten Stadtmauer sind noch vorhanden. Am Stadtrand sind auch einige Häuser aus der Gründerzeit zu finden.
An den Stadtkern grenzt der großzügige Bahnhofsbereich. An fünf Bahnsteiggleisen kann das Fahrgastaufkommen bewältigt werden. In direkter Bahnhofsnähe hat sich Raiffeisen
angesiedelt. Etwas abgelegen vom Bahnhof erstreckt sich ein Industriegebiet, in dem u.a. eine Raffinerie und die Farben AG heimisch sind. Einen freien Geländestreifen haben sich einige
Kleingärtner gesichert und dort eine kleine Kolonie gegründet.
Zwischen dem Bahnhof und dem Industriegebiet befindet sich die Zufahrt zum Bahnbetriebswerk. Hier werden die Dampf- und Dieselloks für die nächste Fahrt vorbereitet. Von der
Großbekohlungsanlage bis hin zur Dieseltankstelle ist hier alles vorhanden, was ein richtiges BW benötigt. Die Drehscheibe mit Ringlokschuppen darf natürlich nicht fehlen.
An das Industriegebiet grenzt ein Mehrzweckgelände, auf dem z.Zt. ein Kirmes stattfindet. Mehrere Karussells und diverse Buden sorgen für das richtige Kirmesgefühl. Das
Mehrzweckgelände verfügt über einen Behelfsbahnsteig, damit die Kirmesbesucher bequem per Bahn anreisen können.
Während der eine Anlagenflügel somit ziemlich mit Leben gefüllt ist, schafft der andere gezielt einen Ausgleich. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Landschaftsgestaltung. Dargestellt
wird der Übergang von Mittelgebirge in eine Gebirgslandschaft. Auch wenn hier die Details nicht fehlen, haben wir bewusst darauf verzichtet, diesen Bereich mit zu vielen “Hinguckern” zu überfrachten
Im Anlagenhintergrund verläuft die Paradestrecke, auf der auch längere Zuggarnituren voll zur Geltung kommen.
Unter der Anlage verbergen sich zwei Schattenbahnhöfe mit insgesamt 20 Gleisen. Das längste Gleis ist für Züge von mehr als fünf Meter Länge ausgelegt. Die Zufahrt zu den
Schattenbahnhöfen erfogt über eine Gleiswendel mit 5 Ebenen.
Die Anlage ist im Zweileiter-Gleichstrom-System gebaut. Gesteuert wird die sie über drei Stellpulte. Die komplette Steuerung ist auf analogen Betrieb ausgerichtet, da wir uns den
Spass nicht nehmen lassen wollen, unsere Züge selber zu fahren. Ausserdem ist es so möglich, dass alle Mitglieder ihre Züge auf der Anlage fahren lassen können, ohne zuvor Decoder oder ähnliches in die
Fahrzeuge einbauen zu müssen. Für einen abwechslungsreichen Zugbetrieb ist so gesorgt.
Bilder vom Werdegang der Anlage Finkenburg finden Sie hier
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